ATEGRA software engineering for Lotus, Microsoft, iOS and Android

    Zeitgesteuerte Agenten werden ’plötzlich’ nicht mehr ausgeführt

    Heinz Mathys  27 March 2012 10:53:00
    Wahrscheinlich hat jeder Lotus Notes/Domino Administrator bereits einmal den Fall gehabt, dass ein zeitgesteuerter Agent plötzlich nicht mehr (für kurze oder längere Zeit) ausgeführt wurde.

    In den meisten meiner Fällen in den letzten 15 Jahren trat dies jeweils auf, falls der Agent-Manager-Task und ein anderer Domino-Task (z.B. fixup oder compact) gleichzeitig auf eine Datenbank zugreifen wollten.

    Ab 8.5.2 FP3 gibt es hierzu von IBM eine zusätzlichen Notes.INI-Parameter DEBUG_AMGR_ENABLE_RETRY_ON_COMPACT=1
    Detaillierte Beschreibung hierzu findet man unter http://www-01.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21084223

    Das Grundproblem ist jedoch weiterhin vorhanden, dass nämlich ein Informations-Mechanismus für Agenten in business-kritische Anwendungen im Fehlerfalle benötigt wird.
    Bei einem Agenten ausgelöst durch den User ist dies einfach zu implementieren, doch wie sieht es mit zeitgesteuerten Agenten, welche u.U. alle 15min laufen. Keine Person möchte den ganzen Tag ein Log überprüfen, welches alle 15min generiert wird.
    Ideal ist es in diesem Fall, wenn ich informiert werden, wenn etwas nicht korrekt (oder nicht 'normal') läuft.
    Hierzu haben wir vor Jahren den 'Scheduled Agent Remote Control' (oder kurz 'SARC') entwickelt, welcher mittels einem ausgeklügelten Mechanismus NUR im Fehlerfall Alarm schlägt.
    Weitere Details zum SARC findet man unter http://www.ategra.ch/en/solutions-sarc.php

      Einfaches Erstellen von Screen-Shots

      Heinz Mathys  24 February 2012 09:40:18
      Immer wieder kommt man in die Situation, dass man ein Foto vom aktuellen Bildschirm jemandem zusenden möchte. Dazu gibt es eine Vielzahl von Third-Party-Applikationen, obwohl das Betriebssystem grundsätzlich diese Funktion auch zur Verfügung stellt.

      Windows

      Unter Windows kann einfach mittels der Taste [PrtScr] (Print Screen) ein Abbild des aktuellen Bildschirms erstellt werden. Zusammen mit der [Alt]-Taste kann auch nur das aktuell aktivierte Fenster 'fotografiert' werden.

      Hinweis: Weitere Applikationen wie z.B. Office 2010 haben zusätzlich Buttons für das Erstellen von Screen-Shorts.

      Mac

      Es stellte sich mir gestern das Problem, dass ich auch auf einem MacIntosh dieselbe Funktion benötigte. Mit Hilfe von 'google' habe ich folgende Tastaturkombinationen gefunden:
      • Command-Shift-3: Take a screenshot of the screen, and save it as a file on the desktop
      • Command-Shift-4, then select an area: Take a screenshot of an area and save it as a file on the desktop
      • Command-Shift-4, then space, then click a window: Take a screenshot of a window and save it as a file on the desktop
      • Command-Control-Shift-3: Take a screenshot of the screen, and save it to the clipboard
      • Command-Control-Shift-4, then select an area: Take a screenshot of an area and save it to the clipboard
      • Command-Control-Shift-4, then space, then click a window: Take a screenshot of a window and save it to the clipboard

      Zusätzlich gibt es ab OS Leopard folgende Zusatzfunktionen beim Selektieren des abzubildenden Bereichs (via Command-Shift-4 oder Command-Control-Shift-4):
      • Space, to lock the size of the selected region and instead move it when the mouse moves
      • Shift, to resize only one edge of the selected region
      • Option, to resize the selected region with its center as the anchor point

      Das Format der abgelegten Dateien auf dem Desktop ist je nach Mac OS unterschiedlich. Soweit ich sehe sind dies:
      • Mac OS X 10.2 (Jaguar): jpg
      • Mac OS X 10.3 (Panther): pdf
      • Ab Mac OS X 10.4 (Tige: png
      Wobei man via Terminal-Applikation (zu finden unter /Applications/Utilities/Terminal) das Format auch ändern kann
      defaults write com.apple.screencapture type [image_format]

      Dabei ist das Argument [image_format] eines der folgenden Werte: tiff, pdf, png, bmp oder pict (vermutlich auch noch weitere Bildtypen).
      Hinweis: killal-Befehl 'killall SystemUIServer' kann verwendet werden, damit man nicht nochmals neu einloggen muss damit die Änderung wirksam wird

      Im Mac steht mit der Applikation 'Grab' eine zusätzliche Applikation für die 'Maus-User' bereit (zufinden unter /Applications/Utilities/Grab) oder falls es einmal ganz schnell gehen muss, kann in der Preview-Appplikation unter (File  Grab submenu) ebenfalls einfach ein Screen-Shot erstellt werden.

      Um das ganze abzurunden, seit hier auch noch der Terminal-Befehl screencapture kurz erwähnt (nützlich z.B. wenn man Screen-Shots innerhalb eines Scripts machen möchte):
      screencapture -iW ~/Desktop/screen.jpg


      Tipp für das iPhone

      Mittels Kombination des Sperrbuttons (oben am iPhone) und des Menü-Buttons (Button auf der Vorderseite) kann ebenfalls einfach ein Bildschirmfoto erzeugt werden. Dieses wird bei den Fotos abgelegt.

        Was ein IT-Verantwortlicher im Griff haben muss

        Gregor Weisser  19 February 2012 13:41:39
        Hier die wichtigsten Bereiche, die ein IT-Leiter oder CIO im Griff haben muss:
        • das Service-Portfolio und als Subset davon
        • das Applikationsportfolio mit Application Life Cycle Management
        • das IT Risk Management (am besten eingebettet in das Enterprise Risk Management)
        • das Projekt-Portfolio (am besten eingebettet in das unternehmensweite Projekt-Portfolio)
        • das unternehmensweite Datenmodell: da Daten i.A. noch länger als Anwendungen leben, ist dieser Bereich noch wichtiger als das Applikationsportfolio
        • die wichtigsten Prozesse: Upgrade-Prozess, Support-Incident, Eintritt, Austritt, Zugriffserteilung

        "ICT Berufsbildung Schweiz" hat kürzlich die Anforderungen an einen IT-Manager wie folgt formuliert:

          Die wichtigsten Workflow-Anwendungen

          Ursina Hüppin  31 January 2012 10:18:45

          Ist Ihre Organisation auf dem aktuellsten Stand?

          In fast jeder Organisation sind Investitionsanträge, Ferien, Reisen und Spesenabrechnungen zu bewilligen. Zudem sind neben Mitarbeiterbeurteilungen auch Mitarbeiter-Eintritte und -Austritte zu verwalten. Jeder dieser Fälle kann sinnvoll mit sog. Workflow-Software unterstützt werden. Workflow im Sinne von elektronisch unterstütztem Arbeitsfluss bei dem elektronische Dokumente wie z.B. Anträge elektronisch von einer Person zur nächsten geleitet werden.

          Viele dieser Bewilligungen sind erstaunlicherweise immer noch ausschliesslich auf Papier oder bestenfalls mit einem Word-Formular oder mit einem Excel abzuhandeln. Dabei gibt es gerade in Organisationen, die Lotus Notes einsetzen sinnvolle Alternativen. Die insgesamt sieben Workflow-Anwendungen, welche als sinnvoll für fast jede Organisation angesehen werden, werden im beiliegenden Fachartikel einer näheren Betrachtung unterzogen.


            IBM iPhone-Apps

            Heinz Mathys  20 January 2012 11:27:22
            Es gibt verschiedene Apps für das iPhone (und iPad) - einfach im App-Store nach "IBM" suchen
            Image:IBM iPhone-Apps

            Insbesondere die App "IBM Lotus Notes Traveler Companion" mit der Möglichkeit verschlüsselte e-Mails zu synchronisieren finde ich persönlich höchst interessant.

            Für Geschäftskunden, welche Cognos im Einsatz haben, könnte auch die iPad-App "IBM Cognos Mobile" von Interesse sein

              Weshalb Facebook so erfolgreich ist

              Gregor Weisser  18 December 2011 22:09:27
              Wenn meine E-Mail-Adresse ändert, muss ich dies allen mitteilen, die mir jemals eine E-Mail senden werden. Aber auch wenn ich das tue, werden viele ihr Adressbuch nicht aktualisieren, denn es ist zu kompliziert und erfordert zu viele Mausklicks.

              Für Facebook-User ist es einfacher: Sie müssen bloss Facebook die neue Mail-Adresse melden. Alle verlinkten User können nach wie vor Nachrichten innerhalb von Facebook senden. Facebook ist sozusagen auch ein immer aktuelles Adressverzeichnis.

              Dies erklärt auch, weshalb ca. im Jahre 2009 die Anzahl Social-Media-Nutzer die Anzahl E-Mail-Nutzer überflügelt hat (Quelle: Businessinsider.com).

                Wie ist IBM’s "Social Business" Strategie zu verstehen?

                Gregor Weisser  18 December 2011 21:12:02
                IBM verwendet spätestens seit 2011 sehr intensiv den Begriff "Social Business" und das Schlagwort "Get Social". Was meint IBM damit?

                Der Begriff "Social Business" bedeutet ursprünglich eine Firma, die soziale Projekte realisiert und häufig auch auf Gewinn verzichtet [1]. IBM meint natürlich etwas anderes: Die IBM-Kunden sollen Social Media nutzen und mittels Software-Lösungen, die auf IBM-Technologien basieren - und das sind v.a. Produkte aus dem Software-Brand "Lotus"-  mit ihren Kunden bessere "soziale" Kontakte aufbauen und pflegen und so die Kundenbindung optimieren. Dazu gehört auch, dass Kunden einfacher einen Lieferanten weiterempfehlen können. Neben den Kunden können auch Geschäftspartner und Mitarbeitende involviert sein.

                Social Business wird auch als nächste Stufe nach Digital Business resp. E-Business bezeichnet, wobei voerst offen bleibt, wie genau diese nächsthöhere Stufe definiert wird.

                Das Wort social stammt vom Begriff "social media", die für ein "Business" verwendet werden. Zu diesen gehören Blogs, Chat, Wikis, Micro-Blogging (z.B. Twitter), Apps und alle Angebote, die auch mobil funktionieren. Ferner erweiterte Verlinkungsdienste (wie Facebook, Linked-In, Xing), Spiele (On-Line-Spiele, Facebook-Spiele, Spiele, die im Web-Browser gespielt werden können), Video- und Präsentations-Plattformen (wie Youtube und ) aber auch Whistle-Blower-Dienste wir wikileaks.

                Konkret bedeutet das Ganze:
                1. Man soll sich Gedanken machen, wie die neuen Medien zugunsten der eigenen Organisation eingesetzt werden können.
                2. Es wird empfohlen dazu eine Strategie zu formulieren und zwar eine "Social Business Strategy" und nicht eine "Social Media Strategy".

                Social Business bedeutet aber nicht einfach Social Media einzusetzen, sondern damit das Business zu unterstützen. Dies kann auf viele verschiedene Arten geschehen:
                - das Testen von neuen Produkten in der Fan-Gemeinde
                - das Finden von Kunden oder Anheuern von neuen Mitarbeitern via Xing oder Linked-In
                - das Verfolgen von positiven und negativen Kunden-Reaktionen auf Twitter
                - das Einrichten eines "Insider-Programms", wo einer kleiner Kundenkreis vor den anderen informiert wird über Neuigkeiten
                - man involviert Noch-Nicht-Kunden (die vielleicht Kunden werden), bestehende Kunden (die wieder kaufen), Lieferanten (die mitdenken), Mitarbeitende und andere Geschäftspartner (wie z.B. Partnerfirmen)

                [1] siehe wikipedia

                  Implementation von eCH-Standards

                  Michael Klein  13 December 2011 12:47:11
                  ATEGRA implementiert Software, die eCH-Standards adaptiert. So haben wir  beispielsweise aus einer Stipendienverwaltung eine Schnittstelle für den Datenaustausch mit dem Bundesamt für Statistik (BfS) implementiert welche die folgenden e-ch Standards verwendet:

                  eCH-0006: Datenstandard Ausländerkategorien
                  eCH-0007: Datenstandard Gemeinden
                  eCH-0008: Datenstandard Staaten und Gebiete
                  eCH-0011: Datenstandard Personendaten
                  eCH-0044: Datenstandard Austausch von Personenidentifikationen

                  Kontaktieren Sie uns für die Implementation Ihrer Software mit eCH-Standards!

                  Mehr Informationen zu eCH.

                    OLPC = One Laptop Per Child

                    Gregor Weisser  3 December 2011 17:54:32
                    Mit diesem Projekt sollen hunderte von Millionen von Kindern im Alter von 6-12 Jahren in aller Welt Zugang zu Internet und Software erhalten, lernen, kreativ sein und ihre Texte, Musikstücke und Bilder mit anderen austauschen können. OLPC ist kein IT-Projekt, sondern ein Ausbildungsprojekt.

                    Die Designer des XO-1 haben sich viel Gedanken gemacht: Der Laptop ist staubdicht, benötigt nur wehr wenig Strom und kann z.B. mit einem Fahrradgenerator aufgeladen werden und ist wartungsarm. Mit den Antennen können ad-hoc Peer-to-Peer-Netzwerke aufgebaut werden, wobei es dann reicht, wenn nur einer mit dem Internet verbunden ist.
                    ATEGRA unterstützt das Projekt OLPC aktiv: Wir unterstützen die Organisation OLPC Switzerland finanziell.

                    Mehr dazu:

                      BPMN in der Verwaltung

                      Gregor Weisser  22 November 2011 09:58:55
                      BPMN steht für Business Process Model and Notation und ist ein Standard für die graphische Darstellung von Abläufen.
                      BPMN empfehle ich für die Dokumentation aller Prozesse aber auch für die Analyse von Prozessen, wenn man eine Reorganisation anstrebt. Wenn man ausführbares BPMN nutzt, kann man sogar Anwendungen damit entwickeln.
                      Wichtig ist dabei, dass gelebte Prozesse dokumentiert werden und nicht Soll-Prozesse (dies wurde in den 1990er Jahren gemacht und führte zu keinem wesentlichen Resultat).
                      Empfehlenswert ist ein reduzierter Symbolsatz für BPMN. Damit wird es möglich, dass alle Führungskräfte BPMN auch ohne grosse Erklärung verstehen. Die Notation von BPMN ist zwar einfach, aber nicht selbsterklärend.
                      Ohne die Leadership durch die Geschäftsleitung resp. Amtsleitung ist die Erfolgswahrscheinlichkeit signifikant kleiner.
                      Die IKS-Prozesse sind besonders kritisch.
                      BPMN ist jedoch v.a. für strukturierte Prozesse und weniger für Ad-Hoc-Prozesse gedacht.